Themenseite "Jazz in der Alten Synagoge"


Unter dem Titel The Lion and the Wolff präsentierten die bigbandanas am 17.11.2013 in der Alten Synagoge in Essen ein Programm mit Jazz-Musik jüdischer Komponisten. 

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts emigrierte eine große Anzahl europäischer Juden nach Amerika, nach New York.

Die Pogrome gegen Juden in vielen Ländern, vor allem im zaristischen Russland der 1880/90er Jahre sowie 1903 und 1906 trieb ein Drittel der osteuropäischen Juden bis 1924 nach Amerika.

Auch der dortige Zuwanderungsbedarf hatte die entsprechende Sogwirkung; und in weiten Teilen Europas waren die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse unerträglich.

Von 1880 bis 1914 wanderten 2 Mio. Juden in die USA ein, was ca. 10% aller Einwanderer ausmachte.

1910 lebten in der "Lower East Side" von New York schon eine halbe Mio. Juden. In der Zeit der Prohibition (Verbot des Alkoholhandels) 1919-1933 waren 1,7 Mio. Juden New Yorker.

Dass viele von ihnen mit ihren je eigenen kulturellen Wurzeln einen enormen Einfluss in allen Lebensbereichen hatten, versteht sich von selbst.

Einige waren bei der Entwicklung von Jazz und Unterhaltungsmusik wegweisend und stilbildend.

Sie hauchten dabei dem Leben in der neuen Welt besonderen Charme, Freude, Frohsinn und Kraft ein.

Wir wollen auf ihre Bedeutung aufmerksam machen: Ihre Geschichten erzählen, Ihre Stücke spielen. 

Zitat aus dem Programm-Flyer zu der Veranstaltung

Zum Nachlesen: Das Manuscript der Wortbeiträge zur Vorstellung der gespielten Lieder.

Sven Thielmann schrieb zu dem Konzert eine freundliche Kritik in der NRZ Essen vom 21.11.2013.

In der NRZ erschien am 15.05.2014 ein Artikel zum 75-jährigen Jubiläum des Jazz Labels “Blue Note”.



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